Über Wetterfee

Das Leben ist zu kurz, um die Zeit lediglich mit unbedeutendem Alltag zu verbringen. Fülle Dein Leben mit Erlebnissen an die Du Dich am Ende Deiner Tage erinnern wirst. Sie werden Dich durch die Stürme schwerer Zeiten tragen. Lebe Deine Leidenschaft!

Über mich

Long story short: Diplom-Meteorologin mit Leidenschaft für Wetter, Radsport und Berge

Für alle, die etwas mehr Zeit zum Lesen haben:

Als bayerisches Madl wurde ich in Regensburg geboren, wo ich meine Jugend verbrachte. Dort entwickelte sich meine Leidenschaft für die schönen Dinge des Lebens, zu denen für mich besonders der Sport und die Natur zählen. Bereits als kleines Kind wollte ich immer wissen wie Dinge funktionieren und besondere Faszination übte das Wetter auf mich aus. Meine Lieblingsfächer in der Schule waren Mathematik, Physik und Erdkunde, so dass mein Weg nach dem Abitur unausweichlich auf ein Meteorologie-Studium hinauslief. Das Studium der Meteorologie absolvierte ich an der technischen Hochschule in Karlsruhe (KIT Karlsruher Institut für Technologie). Die Wettervorhersage (im Fachjargon „Synoptik“ genannt) hatte es mir angetan und ich begann nach dem Studium als Meteorologin in der Firma des „Wetterguru“ Jörg Kachelmann zu arbeiten. Dabei war ich einige Jahre im Ruhrgebiet, in Bochum, sesshaft. Dort bekamm ich den Spitznamen „Wetterfee“ von meinen Arbeitskollegen verliehen, der mich bis heute begleitet. Zwei Jahre arbeitete ich bei der RTL Medien Gruppe in Köln, bevor es mich zurück nach Bayern verschlug. Dort bin ich seit heute beim Deutschen Wetterdienst im Wissenschaftszentrum Weihenstephan in der Agrarmeteorologie tätig.

Radsport: Radfahren liebte ich schon als kleines Kind, auch passiv. So ging es mit Papa auf seinem giftgrünen, stählernen Rennrad im Kindersitz regelmäßig durch die Gegend. Mein erstes höherwertiges Rad kaufte ich mir 2011: einen Cyclocrosser. Dieser eröffnete mir die Möglichkeit, über Schotter, entlang der Isar nach München zu kommen, aber auch zügig auf der Straße unterwegs zu sein. Cyclocrossräder (CX) waren damals noch recht rar und nur wenige Hersteller boten diese Bikes an. Mein CX-Bike – der Marke Merida – hatte sogar einen Crosslenker mit zusätzlichen Bremshebeln mittig und Scheibenbremsen. Die Scheibenbremsen waren zwar mechanisch, aber im Gegensatz zu den damals am Crosser verbauten Felgenbremsen, ein Novum. Das Fieber hatte mich dann Vollendens erfasst. Ich saß quasi täglich auf meinem Bike. Im Winter lies ich es allerdings sein, weil ich panische Angst vor Streusalz und Korrosion habe. Das Jahr darauf folgte der erste Mallorca-Rennradurlaub und ein echtes Rennrad. Mittlerweile sind noch ein paar Räder hinzugekommen. Wie heißt es so schön: n+1 ist die richtige Anzahl an Rädern.

Bergsport: Die Berge der deutsche Mittelgebirge sind schon immer eine Oase der Natur gewesen. Egal ob der Bayerische Wald bei meinen Großeltern, der Schwarzwald im Studium oder das Sauerland in NRW, alle übten eine Anziehung auf mich aus. Als ich meine erste alpine Bergtour in Berchtesgaden vom Königssee, vorbei an Kärlingerhaus und Funtensee, durch das Steinerne Meer bis zum Riemannhaus machte, war es um mich geschehen. Meine Liebe zu den Alpen war entfacht. Bei meinen zahlreichen alpinen Bergtouren saß ich immer wieder am Gipfelkreuz und sah beim Blick in die Ferne immer sehr prominente und noch höhere Berge. Ich beschloss, dass ich einmal ganz oben stehen möchte und alle anderen Berge einsehbar unter mit liegen sollten. So fasste ich den Entschluss, den höchsten Berg der Alpen, den Mont Blanc, besteigen zu wollen. Diesen Traum wurde 2017 wahr.

Print Friendly, PDF & Email